Kantinen-Werkstatt-Update: KiTa-Küchen der Zukunft

Mehr frisches, biologisches und leckeres Essen für die Kleinen, darum kümmert sich Trainer Manuel Poschadel zusammen mit den Küchenteams der drei Fröbeleinrichtungen Freudenberg, Inselkinder und Fröbelspatzen, dem Koch David Topp aus der KiTa Kleine Traber und seit neuestem dem Personal aus der KiGäNo KiTa in der Pappelalle. Das Infektionsgeschehen und die damit einhergehenden Einschränkungen, wie die bis vor kurzem laufende Notbetreuung, waren in den letzten Monaten Herausforderungen für die Zusammenarbeit. Gleichzeitig konnte diese Zeit aber gut genutzt werden, um zum Beispiel Einkauf und Angebot detailliert zu analysieren, Einkaufsprozesse umzustrukturieren, Bezugsquellen zu erweitern, Speisepläne zu durchdenken, Rezepte weiterzuentwickeln und Wareneinsätze zu optimieren.

Oft fragen sich die Küchenleiter*innen:

Wir möchten einen Bioanteil von X erreichen, aber was müssen wir einkaufen oder kochen, um das zu schaffen? Und reicht mein Budget dafür?

Mit Manuels Wissen zu regionalen Händlern mit Bio-Sortiment, der Wareneinsatz-Analyse und dem hilfreichen Speiseplanungs-Tool der Kantine Zukunft ist das eine Leichtigkeit. Im Tool ist über acht Wochen jeder Tag mit einem Rezept hinterlegt, dafür wird die benötigte Ware sowie die entsprechenden Preise eintragen und heraus kommt automatisch der potenzielle Bioanteil. Das Ergebnis: Saisonale Speisepläne, die ökologisch durchdacht sind.

Norbert Warnke, Küchenleiter in Freudenberg, hat zusammen mit seinem Team und Manuels Unterstützung schon fast einen Bio-Anteil von 60% erreicht und ist zuversichtlich, dass er die Marke zum Ende des Programms knacken wird. Robert Kapas Team von den Fröbelspatzen hat diese Hürde bereits geschafft und steuert sogar auf die 90% zu. Diese Erfolge haben den KiTa-Träger FRÖBEL jetzt schon dazu gebracht sechs weitere Einrichtungen für die Kantinen-Werkstatt anzumelden. Und auch die anderen Küchenteams sind auf einem sehr guten Weg. Genau der sieht aber bei allen unterschiedlich aus, nicht zuletzt wegen der ungleichen Wareneinsätze, die zur Verfügung stehen. Manche Einrichtungen haben 1,40 € pro Tag und Kind für Frühstück, Mittag und Vesper, andere können nur die Hälfte ausgeben!

Trotz der sehr verschiedenen Umstände in den Einrichtungen leisten alle großes, darauf sind wir mächtig stolz und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und das, was wir gemeinsam erreichen können!

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